Veranstaltungen und Aktuelles 2021

Müllsammeln am Tag der Erde

Unsere Plogging-Gruppe ruft zu individuellen Müllsammel-Aktionen am Tag der Erde auf.

Jedes Jahr am 22. April wird der Internationale Tag der Erde begangen. Er soll unser Bewusstsein für die Umwelt und unser eigenes Konsumverhalten erweitern. Die Plogging-Gruppe empfiehlt ein soziales Event daraus zu machen, z.B. eine Müllsammel-Aktion gemeinsam mit Familie, Nachbarn oder Freunden. Natürlich unter Einhaltung der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln.

Durch die Unachtsamkeit und Gleichgültigkeit der Menschen gelangt immer mehr Müll in die Natur, ohne dass sie sich wehren kann. Im meist hektischen Alltag wird schnell mal ein Zigarettenstummel auf den Boden geworfen oder Flaschenkapseln liegen gelassen, doch diese Kleinigkeiten summieren sich und schaden sowohl der Erde als auch den Tieren.

Wir dürfen nicht vergessen, dass das Leben ein Kreislauf ist und all diese Dinge durch verschmutztes Grundwasser, Weichmacher im Leitungswasser oder Mikroplastik in Lebensmitteln wieder zurück zu uns kommen.

Bilder von Vogelnestern, bei denen die Vögel unsere Plastikverpackungen zum Nestbau verwenden, sind leider keine Ausnahme. Wir weisen deshalb darauf hin, Mund-Nasen-Masken und Plastik-Müll im Allgemeinen richtig zu entsorgen und am besten den Plastik-Konsum zu reduzieren. 

Nähere Infos zum Tag der Erde gibt es unter https://www.earthday.de/


Virtueller Plastikfrei Stammtisch

zum Thema "Essen to-go"

14. April 2021

Am Mittwoch den 14. April fand wieder der virtueller Plastikfrei Stammtisch statt, dieses mal zum Thema "Essen to-go und eigene Gefäße mitbringen".

Es war wieder ein sehr kurzweiliger Abend mit vielen Bekannten und auch neuen Gesichtern.

Nach der Begrüßung durch Sylvia Schaab und einer kurzen Vorstellungsrunde ging es mit Carina Reitmair u.a. um den rechtlichen Aspekt, dass das Befüllen in Kundenbehältnisse bei Restaurants, Bäckern, Metzgern und Co. eben sehr wohl coronakonform ist. Hannah Jukiel und Sylvia Schaab erklärten anschließend, welche Mehrwegsysteme es gibt und gaben allgemeine Tipps dazu. Außerdem wurden die beiden Systeme "Bring ´ s mit" und "Einmal ohne, bitte!" genauer vorgestellt. Hier geht es darum, mittels eines Aufklebers Geschäfte zu kennzeichnen, bei denen man seine Gefäße problemlos mitbringen kann. Teilweise gibt es sogar Rabatt, da ja Verpackungskosten eingespart werden.

 

In Donauwörth gibt es den Aufkleber für müllfreies Einkaufen und Essen to-go seit Ende 2020. Die drei Donauwörther Botschafterinnen für "Einmal ohne, bitte!" Anja Beierlein, Christine Anselmi-Wüst und Carina Reitmair waren beim virtuellen Stammtisch dabei und freuen sich über immer mehr Betriebe, die hier mitmachen.


Taschenaschenbecher zum Mitnehmen

03. April 2021

Seit kurzem basteln und verteilen Anja und Christine von der Plogging-Gruppe Gläser mit Taschenaschenbechern - für alle Raucher:innen unter uns kostenlos zum Mitnehmen.

Im Stadtladen stehen bereits welche und auch der Tabakladen im Kaufland sowie Papier Hartmann in Riedlingen haben von uns bereits welche bekommen.

Das ist wieder ein guter Schritt Richtung weniger Kippen auf dem Boden!


Gründungsversammlung von

Zero Waste Germany e.V.

29. März 2021

Wir waren bei der virtuellen Gründungsversammlung des gemeinnützigen Vereins Zero Waste Germany e.V. dabei und sind somit stolzes Gründungsmitglied.

Zero Waste Germany ist ein Dachverband für Vereine, die sich im Bereich Zero Waste engagieren und unterstützt diese, in ihrem Ort das Konzept von Zero Waste voranzubringen. Also ein „Verein für Vereine“.

Unsere Vorsitzende Katrin Gleißner wird unsere Interessen dort nicht nur vertreten, sie ist eines von sieben Vorstandsmitgliedern und damit für uns "an vorderster Front" dabei.

Mehr zu Zero Waste erfahrt ihr auf der Seite von Zero Waste Europe.


Aktion der Plogging-Gruppe

in der Innenstadt

20. März 2021

Anlässlich des Weltwassertags sammelte die Plogging-Gruppe am Samstag den 23.03. zwei Stunden lang Müll in der Innenstadt.

Um auf die Kippenflut aufmerksam zu machen, wurden außerdem sogenannte "Schandkreise" auf dem Boden angebracht, die zeigen sollen, wie viele Zigarettenstummel achtlos auf den Boden geworfen werden.

An Gullideckeln wurde der Spruch "Das Meer beginnt hier" angebracht. Denn der Müll verschmutzt nicht nur die Straßen, sondern auch unser Wasser.




Müllsammel-Aktion anlässlich des

Weltwassertags 2021

Die Plogging-Gruppe organisiert eine Müllsammel-Aktion am Samstag den 20. März anlässlich des Weltwassertags.

Seit 1993 wird der Weltwassertag am 22. März weltweit begangen. Unter dem diesjährigen Motto „Valuing Water“, also „Wert des Wassers“, rufen die Vereinten Nationen dazu auf, sich Gedanken über die lebenswichtige Bedeutung von Wasser und seinem Wert zu machen. Das bezieht sich nicht nur auf den finanziellen Wert, sondern auch auf den ökologischen, sozialen und kulturellen.

„Trinkwasser kommt bei uns aus dem Wasserhahn und wir können es meist bedenkenlos trinken – ein Privileg, das wir zu schätzen wissen sollten“, hebt Christine Anselmi, Leiterin der Plogging-Gruppe, hervor. Denn in vielen Trockengebieten der Erde sind lange Fußmärsche notwendig, um das täglich benötigte, saubere Wasser zu beschaffen. Wasser ist eine begrenzte Ressource und der Weltwassertag daher eine gute Gelegenheit, sich daran zu erinnern und mit unserem Wasser noch bewusster und schonender umzugehen.

„Mit einer Müllsammel-Aktion möchten wir daher auf die Verschmutzung unseres Wassers aufmerksam machen. Abfall, der überall in der Stadt herum liegt, verschmutzt nicht nur unsere Straßen, sondern hat auch Auswirkungen auf unser Wasser“, bemerkt Anselmi weiter.

Herumliegende Zigarettenkippen bestehen aus dem Kunststoff Cellulose Acetat und enthalten eine Reihe gefährlicher Giftstoffe. Immer wenn es regnet, sickern diese Giftstoffe mit dem Regenwasser in den Boden oder in die Kanalisation. Laut wissenschaftlicher Untersuchungen vergiftet schon ein einziger weggeworfener Zigarettenstummel schätzungsweise 40 Liter Grundwasser.

Auch die vielen herumliegende Mund-Nasen-Masken sind ein riesiges Problem. Nicht nur, weil sich Tiere in den Bändern verheddern können, sondern auch, weil das aus Polyester und Polypropylen hergestellte Material viele Jahre braucht, bis es zerfällt. Landen die Masken in Flüssen, enden sie als Plastikmüll im Meer. Dort zerfällt er zwar, wird aber nicht komplett abgebaut. Stattdessen fressen Meerestiere und -vögel die kleinen Teilchen. Die Auswirkungen sind jetzt schon sichtbar. In den Mägen vieler Seevögel kann man massenhaft Kunststoffstückchen finden, die fälschlicherweise für Nahrung gehalten wurden. Die Tiere verhungern somit mit vollem Magen.

Der Treffpunkt für die Plogging-Aktion ist am Fischer-Brunnen im Ried um 9:30 Uhr, natürlich unter Einhaltung der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Die Gruppe freut sich über viele Teilnehmende, Neulinge sind jederzeit willkommen!

Um die Aktion öffentlich sichtbar zu machen, werden Gullideckel mit der Aufschrift „Das Meer beginnt hier“ bemalt. Bitte an Straßenkreide, Handschuhe und Müllbehältnisse denken, für die Sicherheit ggf. eine Warnweste mitnehmen. Bei Regen entfällt das Müllsammeln.


Virtueller Plastikfrei Stammtisch

zum Thema "Ostern plastikfrei"

10. März 2021

Am Mittwoch den 10. März war es wieder soweit: Virtueller Plastikfrei Stammtisch!

Dieses mal ging es um das Thema Ostern plastikfrei und müllarm feiern.

Gastgeber dieser Online-Veranstaltung waren die Stammtische aus Thierhaupten und Donauwörth. Durch den Abend führten. Durch den Abend führten Anita Dieminger, Claudia Drachsler-Praßler, Carina Reitmair und Maria Schmoll.

Nach der Vorstellungsrunde zeigte Anita vielerlei Möglichkeiten der plastikfreien Dekoration. Das Thema Schnittblumen und die damit verbundenen Probleme erläuterte Claudia. Nachdem Carina einige Beispiele für selbstgestaltete Osterkarten zeigte, ging es mit Maria ausführlich um plastikfreie bzw. müllfreie Osternester und deren nachhaltige Füllungen. Bevor Anita zeigte, mit welchen Naturfarben man wunderbar Ostereier färben kann, gab uns Claudia einen Einblick in das Thema Tierleid, Eierauswahl und Eierkonsum.

Zuletzt gab es noch Tipps und Essensvorschläge von Carina sowie eine Fragerunde.

Es war wieder ein wunderbarer Abend mit interessierten Teilnehmer:innen und vielen hilfreichen Tipps.


Zweiter Fairteiler in der Innenstadt

03. März 2021

Seit mittlerweile über zwei Jahren gibt es Foodsharing in Donauwörth, eine Initiative gegen Lebensmittelverschwendung. Fast genauso lange steht der Fairteiler im Haus der Begegnung in der Parkstadt, ein öffentlich zugänglicher Ort, bei dem Lebensmittel eingestellt und mitgenommen werden dürfen.

Nun konnte die Initiative einen weiteren Kooperationspartner gewinnen. Ab sofort steht im Stadtladen in der Reichsstraße eine zweite Abgabestelle. 

Zu den Öffnungszeiten des Marktes ist der Fairteiler für alle Bürgerinnen und Bürger frei zugänglich. Das Prinzip ist einfach: Jeder/r darf hier Lebensmittel einstellen und mitnehmen. Dabei geht es nicht um Bedürftigkeit, sondern darum, dass die Lebensmittel nicht weggeworfen werden. Allein in Deutschland werden jährlich immer noch jedes Jahr 11 Millionen Tonnen Lebensmittel insgesamt verschwendet. In Privathaushalten landen rund 55 Kilogramm pro Kopf und Jahr im Müll. Dem will Foodsharing entgegenwirken.

Die Initiative konnte bei mehr als 400 Rettungseinsätzen bereits über 2,7 Tonnen Lebensmittel retten. Allein dieses Ergebnis bestärkt die Gruppe, weiter zu machen.

Wer aktiv mithelfen oder sich als Betrieb anschließen möchte, kann sich gerne unter k.gleissner@foodsharing.network melden.


Garagenflohmarkt in Riedlingen

01. März 2021

***Update 12. April 2021***

Der Flohmarkt wurde aufgrund der aktuellen Lage auf den 18. September 2021 verschoben!

Fünf engagierte Frauen aus Riedlingen hatten eine tolle Idee, die wir gerne unterstützen wollen: Ein Garagenflohmarkt, verteilt im gesamten Stadtteil!

 

Die Idee ist so simpel wie genial - jede/r Bewohner:in kann auf Privatgrund einen eigenen Stand errichten, bei dem dann (hoffentlich) ganz viele Spaziergänger:innen vorbeischauen.

 

Mitmachen ist ganz einfach. Unter der Adresse flohmarkt.riedlingen@web.de bis zum 10. April anmelden, Tische aufbauen und dabei sein. Der Stand wird dann auf einer digitalen Karte hinterlegt, auf der Interessierte sehen können, wo die Verkäufer:innen zu finden sind.

 

Wir finden das eine tolle, nachhaltige Veranstaltung und sind natürlich gerne mit einem eigenen Stand vertreten!

 

Wann? 24. April 2021

Wo? Stadtteil Riedlingen

Uhrzeit? 11 bis 16 Uhr


Neues Jahr, neues Cleanup!

25. Februar 2021

Die Plogging Gruppe ruft zur Teilnahme am #MüllFreiTag auf.

 

Der Schnee ist weg, der Müll bleibt liegen. Überall sieht man das Ausmaß der Verschmutzung deutlich. Das Bild bei einem Stadtspaziergang ist erschreckend!

Dich nervt dieser Müll auch? Dann schließe dich der Plogging Gruppe an und räume gemeinsam mit ihr den Abfall weg. Ab März gehen die fleißigen Teilnehmer:innen jeden ersten Freitag im Monat ab 16:00 Uhr auf die Straße, um Donauwörth und Umgebung vom Müll zu befreien.

 

Erst kürzlich nahm die Projektgruppe an der Challenge #wintermasken teil. Ziel der Aktion, die im November 2020 begann und bis Ende Februar läuft, ist es, herumliegende Mund-Nasen-Masken zu sammeln.

In ganz Deutschland wurden fast 30.000 Masken offiziell gemeldet (https://www.worldcleanupday.de/masken).

 

 

 


"Einmal ohne, bitte!" jetzt auch in Donauwörth

Januar 2021

Weniger Müll durch Mehrwegbehältnisse – um dieses Ziel verfolgen zu können, sind wir seit kurzem Botschafter für „Einmal ohne, bitte!“.

 

Dieses Label hat es sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für die Verpackungsmüll-Problematik zu schärfen und konkrete Lösungen anzubieten. Im Fokus des Projekts steht ein Sticker mit dem Schriftzug „Einmal ohne, bitte!“, der Geschäfte und Lokale sichtbar macht, in denen man Lebensmittel unverpackt bzw. mit den eigenen Mehrwegbehältnissen kaufen kann.

 

Lebensmitteleinkauf in eigenen Behältern, geht das in Corona-Zeiten?

Laut Verbraucherzentrale Bayern: Ja!

Denn: „Beachtet man die grundlegenden Hygieneregeln, spricht nach heutigem Wissensstand nichts dagegen, auch weiterhin in eigenen Gefäßen einzukaufen“. Dabei tragen die Kunden selbst die Verantwortung dafür, dass das mitgebrachte Gefäß sauber und für das jeweilige Lebensmittel oder Getränk geeignet ist. Bei Befüllung ist darauf zu achten, dass das Behältnis möglichst wenig Berührung mit den betrieblichen Einrichtungen und mit den Händen hat. Ein Tablett als Einwegunterlage kann dabei helfen. Selbstverständlich sei dabei, dass sich Käufer und Verkaufspersonal an Hygieneregeln halten.

 

Welche Vorteile bringt das für Betriebe?

Der Verkauf von unverpackten Lebensmitteln im Einzelhandel und in der Gastronomie wird vereinfacht und geht gleichzeitig mit einer hohen Servicequalität einher. Durch die bereitgestellten Infomaterialien sind die Mitarbeitenden hinter der Theke im Umgang mit kundeneigenen Behältnissen geschult. Die Kampagne bietet so die Möglichkeit, den Service gegenüber der Kundschaft zu verbessern, sich gegenüber Wettbewerbern zu positionieren und langfristig Kosten für Verpackungsmaterialien zu senken.

 

Welche Kosten sind damit verbunden?

Es kommen keine Kosten auf die Betriebe zu. Sticker sowie das Merkblatt und Aufsteller in digitaler Form werden kostenlos zur Verfügung gestellt. 

 

Interessierte Betriebe, Gaststätten oder Lokale finden weitere Infos auf www.einmalohnebitte.de oder können sich gerne per Mail melden: donauwoerth@einmalohnebitte.de

 

Teilnehmende Betriebe findet ihr hier.

Infos zum Thema "Plastikfreie Hausmittel und plastikfreies Putzen"

Infos zum Thema "Plastikfreie Küche"