Pressemitteilungen 2022

03.05.2022

 

Reparatur Café ab sofort zwei Mal pro Monat

 

Am Freitag, den 6. Mai 2022, öffnet das Reparatur Café in Donauwörth wieder von 15 Uhr bis 17 Uhr seine Pforten. Während dieser Zeit besteht in der Parkstadt im Mehrgenerationenhaus die Möglichkeit, defekte Geräte von ehrenamtlichen Reparateuren wieder zum Leben erwecken zu lassen. Damit wird der Nachhaltigkeitsgedanke “Abfall vermeiden“ verfolgt und die Geräte können außerdem wieder ihre Aufgabe verrichten.

Rund ein Dutzend Reparateure bilden die Basis für das Reparatur Café, welches ein ehrenamtliches Gemeinschaftsprojekt vom Verein Transition Town Donauwörth, dem Landkreis Donau-Ries sowie dem Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Parkstadt ist. Um die Wartezeit zu überbrücken, versorgt das Team des MGH alle Anwesenden mit leckeren Kuchen und Kaffee. Da der Andrang bisher immer sehr groß war, wird das Reparatur Café künftig zwei Mal pro Monat angeboten. Wer am kommenden Freitag daher keine Zeit hat, kann sich schon mal den 20. Mai vormerken, selbe Zeit und gleicher Ort. Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage des Vereins Transition Town unter https://www.transition-town-donauwoerth.de/die-projektgruppen/reparatur-caf%C3%A9/

04.04.2022

 

Plogging Gruppe Donauwörth wieder für eine saubere Umwelt unterwegs

 

Um die Sauberkeit der Stadt zu verbessern, traf sich die Plogging Gruppe des Vereins Transition Town Donauwörth e.V. anlässlich des Weltwassertags für die erste gemeinsame Müllsammelaktion dieses Jahrs am Donau Hafen. Innerhalb von zwei Stunden sammelten 7 Erwachsenen und 3 Kinder an der Donau-Promenade und in der Zirgesheimer Straße jede Menge Plastik, leere Flaschen, Dosen, Masken und über 3.000 Zigaretten-Kippen.

Beim Sammeln macht die Gruppe mit verschiedenen Infoplakaten auf das Kippen-Problem aufmerksam, da eine Zigarettenkippe bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen kann. Denn die Chemikalien, die z.B. durch Regenwasser aus den Stummeln rausgewaschen werden, können in Klärwerken nicht vollständig abgebaut werden. „Alle Rauchenden bekommen bei uns gerne kostenlose Taschen-Aschenbecher“, informiert Christine Anselmi, Leiterin der Plogging Gruppe. „Manche Raucher:innen sind vorbildlich und bewahren ihre Kippe bereits in einer Klick-Klack-Dose auf, bevor sie diese im Restmüll entsorgen. Wir wünschen uns, dass die vorbildlichen Rauchenden andere zum Nachahmen motivieren“, so Anselmi weiter.

Die Plogging Gruppe nimmt am Samstag den 9. April außerdem bei der Aktion „Der AWV räumt auf“ teil und lädt alle Donauwörther Bürgerinnen und Bürger dazu ein, mitzumachen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Rathaus. Warnwesten und eine begrenzte Anzahl von Greifzangen stehen zur Verfügung. Im Anschluss an die Sammlung treffen sich alle um 12 Uhr zu einer kleinen gemeinsamen Brotzeit, die der AWV spendet.

Die zweite Müllsammelaktion im April findet am Freitag dem 22. April anlässlich dem „Tag der Erde“ statt. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Kinderspielplatz im Härpferpark hinter dem Kaufland.

Der „Tag der Erde“ wird alljährlich am 22. April mit einem bestimmten Schwerpunkt und Motto in über 175 Ländern begangen und soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, das Konsumverhalten zu überdenken. „Wir wollen durch unsere Aktion ein Zeichen für unseren Planeten setzen und zeigen, dass – auch in einer kleinen Stadt wie Donauwörth - jede aufgehobene Kippe und jeder Müll, der nicht in der Umwelt landet, die Erde ein bisschen besser macht,“ erzählt Anselmi.

Katrin Gleißner, 1. Vorsitzende des Verein Transition Town Donauwörth e.V. ruft dazu auf, jeden Tag zu einem „Tag der Erde“ zu machen: „Jeder Tag, an dem ich mich für die Umwelt engagiere – und sei das Engagement noch so klein – ist ein guter Tag. Wir können alle etwas dazu beitragen, indem wir beispielsweise weniger Lebensmittel wegwerfen, Dinge reparieren, Second Hand kaufen oder Gegenstände weitergeben, die wir nicht mehr brauchen. Das mögen vielleicht auf den ersten Blick nur kleine Gesten sein, aber wenn wir alle ein wenig nachhaltiger denken und handeln, verändern wir gemeinsam das gesellschaftliche Verhalten, deren Teil wir ja alle sind“.

Die Plogging Gruppe trifft sich regelmäßig einmal im Monat und freut sich über neue Teilnehmende. Bei schlechtem Wetter wird das Müllsammeln abgesagt bzw. ein Ersatztermin angeboten.

Bitte beim Müllsammeln nicht zu weit in Büsche und Unterholz hinein gehen, da gerade die Brutzeit begonnen hat.

Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Homepage des Vereins unter: https://www.transition-town-donauwoerth.de/termine/

12.03.2022

 

Garagenflohmarkt in Riedlingen am 26. März 2022

 

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen - das ist auch das diesjährige Motto drei engagierter Frauen aus Riedlingen, die den Stadtteilflohmarkt bereits 2021 ins Leben gerufen haben. Brigitte Ivanis, Petra Meyer-Krenner und Monna Stefanik organisieren auch 2022 wieder einen Garagenflohmarkt, der im gesamten Stadtteil verteilt sein wird. Die Idee ist so simpel wie genial: Alle Anwohner:innen können auf Privatgrund einen eigenen Stand errichten, bei dem dann Spaziergänger:innen die Möglichkeit haben, Schnäppchen zu ergattern. Mitmachen ist ganz einfach: Unter der Adresse flohmarkt.riedlingen@web.de kostenlos anmelden, am 26. März ab 13 Uhr Tische aufbauen und dabei sein.

Eine der Organisatorinnen, Brigitte Ivanis, freut sich auf den Stadtteilflohmarkt: „Natürlich ist aufgrund der aktuellen Lage weiterhin alles anders als sonst. Aber wir machen einfach das Beste daraus und freuen uns, dass wir schon zahlreiche Anmeldungen erhalten haben.“ Unterstützt werden die drei Frauen auch dieses Mal wieder vom Verein Transition Town Donauwörth unter der Leitung von Katrin Gleißner. Es sind alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt herzlich zum Flanieren und Stöbern eingeladen. Nähere Informationen sind auch auf der Homepage des Vereins unter https://www.transition-town-donauwoerth.de/die-projektgruppen/flohmarkt/ zu finden.

09.03.2022

 

Die Plogging-Gruppe sammelt wieder Müll!

 

Nach ihrer Winterpause organisiert die Plogging-Gruppe des Vereins Transition Town Donauwörth e.V. eine Müllsammel-Aktion anlässlich des Weltwassertags am Samstag den 19. März.

„Der Weltwassertag, zu dem die Vereinten Nationen (VN) seit 1992 aufrufen, erinnert alljährlich an die Besonderheiten von Wasser als der essenziellsten Ressource allen Lebens. Der Weltwassertag 2022 steht unter dem Motto „Unser Grundwasser: Der unsichtbare Schatz". Mit diesem Jahresthema wollen die VN weltweit auf die Bedeutung unseres Grundwassers aufmerksam machen und es ins Bewusstsein der Menschen rufen“, erklärt die Leiterin der Gruppe Christine Anselmi.

Die elementare Bedeutung des Grundwassers als unverzichtbare Ressource und Teil des Wasserkreislaufs und die Belastungen, denen es durch menschliche Tätigkeiten und zunehmend durch den Klimawandel ausgesetzt ist, sind vielen Menschen nicht wirklich präsent und bewusst. Aus diesem Grund und im Hinblick auf den bevorstehenden Wandel rücken die Vereinten Nationen die Bedeutung und den Wert unseres kostbaren Grundwassers wieder stärker ins gesellschaftliche sowie politische Bewusstsein.

„Mit einer Müllsammel-Aktion möchten wir daher auf die Verschmutzung unseres Wassers aufmerksam machen. Abfall, der überall in der Stadt herum liegt, verschmutzt nicht nur unsere Straßen, sondern hat auch Auswirkungen auf unser Wasser“, bemerkt Anselmi.

Herumliegende Zigarettenkippen bestehen aus dem Kunststoff Cellulose Acetat und enthalten eine Reihe gefährlicher Giftstoffe. Immer wenn es regnet, sickern diese Giftstoffe mit dem Regenwasser in den Boden oder in die Kanalisation. Laut wissenschaftlicher Untersuchungen vergiftet schon ein einziger weggeworfener Zigarettenstummel schätzungsweise 40 Liter Grundwasser. Aber nicht nur die Kippen, auch die vielen herumliegenden Mund-Nasen-Masken sind ein riesiges Problem. Nicht nur, weil sich Tiere in den Bändern verheddern können, sondern auch, weil das aus Polyester und Polypropylen hergestellte Material viele Jahre braucht, bis es zerfällt.

Der Verein Transition Town weist darauf hin, Mund-Nasen-Masken und Plastikmüll im Allgemeinen richtig zu entsorgen und am besten den Plastikkonsum zu reduzieren. „Wir haben mittlerweile viele tolle Projektgruppen, die sich u.a. mit der Müllproblematik auseinandersetzen“, freut sich Katrin Gleißner, 1. Vorsitzende des Vereins. Der Plastikfrei Stammtisch gibt zahlreiche Tipps dazu. Die Initiative „Einmal ohne, bitte!“ ruft dazu auf, dass Geschäfte und Kunden von Einweg- auf Mehrweg-Geschirr wechseln, um somit Müll zu reduzieren.

Der Treffpunkt für die Plogging-Aktion am Samstag den 19. März ist am Donau-Hafen um 10:00 Uhr, natürlich unter Einhaltung der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Die Gruppe freut sich über viele Teilnehmende, Neulinge sind jederzeit willkommen!

Die Plogging-Gruppe ruft alle Bürger:innen immer wieder dazu auf, an Müllsammelaktionen teilzunehmen, z.B. bei der Flursäuberung des AWV am 02. und 09. April für Vereine und Schulklassen. Außerdem appelliert die Gruppe an alle Firmen und Supermärkte, ihren Kunden-Parkplatz und Umgebung sauber zu halten. Denn durch Wind und Regen landet der herumliegende Müll woanders und kann unsere Flüsse verschmutzen.

Weitere Informationen und Termine unter:

https://www.transition-town-donauwoerth.de/aktuelles/veranstaltungen-2022/

28.01.2022

 

Ein Jahr „Einmal ohne, bitte!“ in Donauwörth

Projektgruppe des Vereins Transition Town zieht positive Bilanz

 

Gerade während der Corona-Pandemie sollten wir die lokale Gastronomie unterstützen – etwa, indem wir Essen zum Mitnehmen bestellen. Müllberge mit Essensverpackungen aus Styropor, Aluschalen und Plastiktüten sind aus Umweltsicht trotzdem keine gute Option. Genau aus diesem Grund hat der Verein Transition Town Donauwörth im Januar 2021 ein neues Projekt gestartet: „Einmal ohne, bitte!“, kurz EOB. Dieses Label ist eine Initiative vom Verein Rehab Republic in München und schon in mehr als 1.200 Geschäften in Deutschland sichtbar.

Ziel von EOB ist es, mit einem Sticker an der Eingangstür Geschäfte sichtbar zu machen, bei denen Produkte verpackungsfrei in mitgebrachten Behältnissen eingekauft werden können. „Wir wollen mit EOB dazu motivieren, eigene Behältnisse beim Einkauf mitzubringen, um Abfall zu vermeiden und Ressourcen zu schonen“, erklärt Katrin Gleißner, 1. Vorsitzende des Verein Transition Town.

Seit einem Jahr sind die Botschafterinnen des Projekts in Donauwörth, Anja Beierlein, Carina Reitmair und Christine Anselmi nun unterwegs. Sie besuchen Gastronomen, Cafés, Bäckereien, Metzgereien, Feinkostläden, Dorf- und Hofläden und klären diese über das Konzept hinter dem Label auf. Begleitet wird der kostenlose Sticker von einem Infopaket für interessierte Betriebe.

Mittlerweile gibt es in Donauwörth und Umgebung mehr als 20 teilnehmende Geschäft. „So konnte innerhalb eines Jahres geschätzt der Müll von 200 gelben Säcken eingespart werden“, erzählt Christine Anselmi stolz. „Eine Ausweitung auf weitere Kommunen ist sehr wünschenswert. Wir würden uns daher freuen, wenn weitere Botschafter:innen mit ins Boot kommen“, so Anselmi weiter.

Der Lebensmittelverband Deutschland hat klargestellt, dass weiterhin eigene Mehrwegbehälter zum Einkaufen und zum Abholen von Speisen und Getränken hergenommen werden können - auch zu Pandemiezeiten. An der Wurst- und Käsetheke ist es möglich, mit seiner eigenen Box unter Einhaltung der Hygieneregeln verpackungsfrei einzukaufen. Neben dem Kaffee to go im eigenen Becher kann man auch Brot, Gemüse und Obst mit seinem eigenen Beutel verpackungsfrei einkaufen. Man hält dem Servicepersonal seinen Beutel geöffnet entgegen, damit es die Backwaren einfach hineinfallen lassen kann oder man nimmt die Ware mit der Hand entgegen und packt sie selbstständig in die mitgebrachte Tasche.

Zum Schluss noch ein Tipp des Vereins: Zum Abholen nicht nur eigene Behälter, sondern gleich noch eine Tragetasche oder einen Korb mitnehmen, das spart zusätzlich die Tüte ein, in die die Geschäfte das Essen für den Transport meistens einpacken.

Weitere Informationen und alle teilnehmenden Geschäfte findet man unter www.transition-town-donauwoerth.de/die-projektgruppen/einmal-ohne-bitte/

E-Mail: donauwoerth@einmalohnebitte.de