Pressemitteilungen 2022

03.10.2022

 

Philip Munyasia aus Kenia stellt am 6. Oktober in Donauwörth sein Permakulturprojekt vor

 

Philip Odhiambo Munyasia aus Kenia kommt im Sommer und Herbst 2022 nach Europa um sein Selbsthilfeprojekt „OTEPIC“ vorzustellen. Am 6. Oktober, um 19 Uhr, macht er im vhs-Gebäude Donauwörth halt. 

Philip wuchs im Slum „Mitume“ in Kitale, einer Stadt im Westen Kenias, auf. Hunger, Gewalt, Arbeitslosigkeit und Stammeskonflikte sind dort an der Tagesordnung. Bereits als Jugendlicher hat er seine große Vision der Ernährungsrevolution formuliert: Nachhaltige Selbsternährung, Weitergabe des Wissens und Leben in Frieden und im Einklang mit der Natur. Nach Studien in den USA und Portugal kehrte er zurück nach Kenia zurück und fand Gleichgesinnte. So konnte OTEPIC vor 14 Jahren gegründet und damit begonnen werden die Vision zu verwirklichen.

OTEPIC, was „Organic Technology Extension and Promotion of Initiative Centre” (Initiativzentrum zur Förderung und Ausweitung ökologischer Technologien) bedeutet, wurde 2008 als „Community Based Organization“ (CBO) registriert. Die ausschließlich kenianische OTEPIC-Organisation besteht aus 5 Vorstandsmitgliedern, 11 festen Mitarbeitern und saisonabhängig bis zu 50 ehrenamtlichen Helfern. Es gibt ein Waisenhaus, eine Tanzgruppe und viele Helfer und Unterstützer. Unter anderem ermöglichen zwei solarbetriebene Grundwasserpumpen 3.000 Menschen einen kostenfreien Zugang zu sauberen Trinkwasser.  Philip zeigt in seinem spannenden Bildervortrag ferner auf, wie man mit Ressourcen und Energie sorgsam umgeht. Ein Thema, dass nicht nur in Kenia aktueller denn je ist. 

Unterstützer des Vortrags sind die vhs Donauwörth, Transition Town Donauwörth, Weltladen Donauwörth und der DAV Donauwörth. Der Vortrag wird ins Deutsche übersetzt. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bei der vhs Donauwörth und Spenden wird gebeten.

 

Weitere Informationen zur Tour: tour@otepic.org

02.10.2022

 

Reparatur Café wieder offen

 

Das Reparatur Café in Donauwörth hat wieder am Freitag den 7. Oktober von 15 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Während dieser Zeit besteht in der Parkstadt im Mehrgenerationenhaus die Möglichkeit, defekte Geräte und Dinge von ehrenamtlichen Reparateuren wieder zum Leben erwecken zu lassen. Damit wird der Nachhaltigkeitsgedanke, ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft zu setzen und Müll zu vermeiden, verfolgt und die Geräte können wieder ihre Aufgabe verrichten.

Rund ein Dutzend Reparateure bilden die Basis für das Reparatur Café, das ein ehrenamtliches Gemeinschaftsprojekt vom Verein Transition Town Donauwörth, dem Landkreis Donau-Ries sowie dem Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Parkstadt ist. Damit möglichst viele Leute auch tatsächlich in den Genuss einer Reparatur kommen, kann nur ein Gerät / Sache pro Person abgegeben werden. Um die Wartezeit zu überbrücken, versorgt das Team des MGH alle Anwesenden mit leckeren Kuchen und Kaffee. Die bereitstehende Handybox freut sich auf alte und/oder kaputte Handys; diese Geräte werden bei der deutschen Umwelthilfe aufbereitet, repariert und einer erneuten Nutzung zugeführt (www.handysfuerdieumwelt.de).

Wer am kommenden Freitag keine Zeit hat, kann sich schon mal den 21. Oktober vormerken, selbe Zeit und gleicher Ort. Weitere Infos sowie alle weiteren Termine für dieses Jahr gibt es auch auf der Homepage des Vereins Transition Town unter https://www.transition-town-donauwoerth.de/termine/

Ehrenamtliche immer gesucht

Mithelfende Menschen können sich bei diesem Projekt gerne engagieren, nicht nur handwerkliche Begabte. Aktuell werden dringend Reparateure für den Bereich elektrische und elektronische Geräte gesucht. Hierzu bitte einfach melden bei Jan Steinert unter jan-steinert-repair@web.de

25.09.2022

 

Bilanz des World Cleanup Day 2022!

 

Am Samstag, den 17. September 2022, fand der World Cleanup Day statt, die größte Bürgerbewegung der Welt zur Beseitigung von Umweltverschmutzung und Plastikmüll. Jedes Jahr am 3. Samstag im September setzt die ganze Welt gemeinsam ein Zeichen für eine saubere, gesunde und plastikmüllfreie Zukunft. Unser gemeinsames Ziel: 5 % der Weltbevölkerung am World Cleanup Day zu aktivieren und durch ihr Engagement Entscheider, Wirtschaft und Politik für das Problem der (Plastik-)Vermüllung unserer Erde zu sensibilisieren.

Die Plogging Donauwörth Gruppe des Vereins Transition Town Donauwörth war zum 4. Mal dabei. Trotz zeitweise strömenden Regens hat sich eine Gruppe von 7 Erwachsene beim Tanzhaus getroffen und Müll in der Stadt gesammelt. Denn auch nasser Müll ist Müll!!! Am Anfang wurde die Gruppe vom Umweltbürgermeister Albert Riedelsheimer und Klimaschutzmanager Stefan Rösch herzlich begrüßt. Es wurde unter anderem über Lösungsansätze der Stadt Donauwörth diskutiert. Ca. 3.000 nassen Zigaretten-Kippen wurden in einer Stunde gesammelt! Eine traurige Bilanz, wenn man bedenkt, dass eine Kippe allein bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigt!

Laut Holger Holland, Vorsitzender der Durchführungsorganisation und Initiator Deutschland, fand in diesem Jahr der bisher größte World Cleanup Day in Deutschland mit knapp 300.000 Teilnehmenden in über 5.000 Aktionen, in mehr als 1.300 Kommunen statt. Die genauen Daten befinden sich noch in der Auswertung und werden in Kürze auf der Webseite unter www.worldcleanupday.de veröffentlicht. "Viele Menschen verstehen, dass sich was ändern muss für ein saubere, gesunde und plastikmüllfreie Zukunft" so Holger Holland. Besorgniserregend ist die 70 %ige Zunahme des gesammelten Mülls pro Kopf auf 4,8 kg. Wie die Jahre zuvor, ist das Vermüllungsproblem im öffentlichen Raum noch größer geworden. Wieder ist Plastikmüll, mit mehr als 60 % Anteil am gesammelten Volumen das größte Problem. Auch die Verschmutzung unserer Umwelt mit Zigarettenstummeln ist weiterhin eine sichtbare Katastrophe und regelrechte Plage.

 

Die Plogging-Gruppe appelliert den Müll zu reduzieren und seinen Konsum zu überdenken.

Denn es gibt viele Alternativen zu Plastik und zahlreiche Mehrweg-Angebote. Es ist auch möglich in der Stadt mit eigenen Behältern verpackungsfrei zu kaufen, vor allem dort wo das Label „EINMAL OHNE, BITTE“ an der Eingangstür oder an der Theke sichtbar ist. Auf Produkte im Supermarkt, die unnötig doppelt oder dreifach in Kartons und Folie verpackt sind, sollte man verzichten. Plastik ist ein Wertstoff, der aus Erdöl hergestellt wird, schädliche Inhaltsstoffen auf Lebensmittel übergibt und eine Zersetzungsdauer von bis zu 600 Jahren hat!

Und für Raucher gibt es kostenlose Taschenaschenbecher zum Mitnehmen in mehreren Läden in Donauwörth.

 

Die Plogging Gruppe sammelt zum Auftakt der Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV)

Die Woche findet vom 19. bis zum 27. November 2022 statt. Das Motto der diesjährigen Europäischen Woche der Abfallvermeidung in Deutschland lautet „Nachhaltige Textilien: Wiederverwendung statt Verschwendung!“ Weitere Informationen unter www.wochederabfallvermeidung.de/aktionswoche-2022/

 

Die Plogging Gruppe sammelt am Samstag, 19. November wieder in der Stadt. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Tanzhaus. Bitte bringt Handschuhe, Eimer, kleine Behälter für Zigaretten-Kippen und vor allem gute Laune mit.

Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Homepage des Vereins unter:

https://www.transition-town-donauwoerth.de/termine/

13.09.2022

 

Reparatur Café wieder aktiv

 

Das Reparatur Café in Donauwörth hat wieder am Freitag den 16. September von 15 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Während dieser Zeit besteht in der Parkstadt im Mehrgenerationenhaus die Möglichkeit, defekte Geräte von ehrenamtlichen Reparateuren wieder zum Leben erwecken zu lassen. Damit wird der Nachhaltigkeitsgedanke als gelebte Praxis, ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft zu setzen und Müll zu vermeiden, verfolgt und die Geräte können wieder ihre Aufgabe verrichten.

Rund ein Dutzend Reparateure bilden die Basis für das Reparatur Café, welches ein ehrenamtliches Gemeinschaftsprojekt vom Verein Transition Town Donauwörth, dem Landkreis Donau-Ries sowie dem Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Parkstadt ist. Damit möglichst viele Leute auch tatsächlich in den Genuss einer Reparatur kommen, kann nur ein Gerät / Sache pro Person abgegeben werden. Um die Wartezeit zu überbrücken, versorgt das Team des MGH alle Anwesenden mit leckeren Kuchen und Kaffee. Die bereitstehende Handybox freut sich auf alte und/oder kaputte Handys; diese Geräte werden bei der deutschen Umwelthilfe nach Möglichkeit aufbereitet, repariert und einer erneuten Nutzung zugeführt (www.handysfuerdieumwelt.de).

Wer am kommenden Freitag keine Zeit hat, kann sich schon mal den 7. Oktober vormerken, selbe Zeit und gleicher Ort. Weitere Infos sowie alle weiteren Termine für dieses Jahr gibt es auch auf der Homepage des Vereins Transition Town unter https://www.transition-town-donauwoerth.de/termine/

Ehrenamtliche immer gesucht

Mithelfende Menschen können sich bei diesem Projekt gerne engagieren, nicht nur handwerkliche Begabte. Aktuell werden dringend Reparateure für den Bereich elektrische und elektronische Geräte gesucht. Hierzu bitte einfach melden bei Jan Steinert unter jan-steinert-repair@web.de

10.09.2022

 

Dem Müllmonster auf der Spur, auch beim World Cleanup Day!

 

Im Rahmen des Ferienprogramms des Mehrgenerationen Hauses in der Parkstadt war die Plogging Gruppe des Vereins Transition Town Donauwörth e.V. im August in der Parkstadt in Donauwörth unterwegs, um die Umwelt vom Müll zu befreien. Eine Gruppe von 4 Erwachsenen und 6 Kinder sammelten Zigarettenkippen und Verpackungsmüll.

Zum Beginn des Programmes hat die Plogging Gruppe, die Geschichte vom Mupf dem Müllmonster erzählt, eine Geschichte für Kinder in Kita, Kindergarten und Grundschule zum Thema Umweltschutz & zur Nachhaltigkeit und über den richtigen Umgang mit Müll.

Die Geschichte von Autorin Susanne Bohne kann man sich auf YouTube anhören und ist im Buchhandel für wenig Geld erhältlich.

Die Plogging-Gruppe appelliert an alle Kitas und Schulen die Geschichte als pädagogisches Material zu nutzen, um Kinder für die Umweltprobleme zu sensibilisieren.

Am Ende des Programmes gab es kleines Quiz zum Thema Plastikmüll. Alle Kinder waren engagiert und hatten viel Spaß bei der Aktion.

Der World CleanUp Day appelliert an alle Bürger:innen aktiv zu werden

am Samstag, den 17. September 2022, findet der World Cleanup Day statt, die größte Bürgerbewegung der Welt zur Beseitigung von Umweltverschmutzung und Plastikmüll. Jedes Jahr am 3. Samstag im September setzt die ganze Welt gemeinsam ein Zeichen für eine saubere, gesunde und plastikmüllfreie Zukunft. Unser gemeinsames Ziel: 5% der Weltbevölkerung am World Cleanup Day zu aktivieren und durch ihr Engagement Entscheider, Wirtschaft und Politik für das Problem der (Plastik-)Vermüllung unserer Erde zu sensibilisieren.

Das Problem beginnt bei uns und jeder kann was tun! Der stetig wachsende Müll verschmutzt und vergiftet unsere Straßen, Parks, Wälder, Wiesen, Flüsse und Meere. Aber nicht nur Müllsammeln ist wichtig, sondern den Müll reduzieren und seinen Konsum zu überdenken. Denn es gibt viele Alternativen zu Plastik und zahlreiche Mehrweg-Angebote.

Auch die Plogging Gruppe des Vereins Transition Town Donauwörth e.V. beteiligt sich in diesem Jahr zum vierten Mal mit viel Engagement für ein Cleanup (siehe Details im Link unter: https://worldcleanupday.de/veranstaltungen/world-cleanup-day-2022-donauwoerth-bayern/)

Treffpunkt für das World CleanUp Day 2022 ist um 10:00 beim Tanzhaus in der Reichsstraße. Albert Riedelsheimer, Umweltbürgermeister wird als Vertreter der Stadt zur Begrüßung kommen. Wir werden ca. 2 Stunden sammeln. Bitte denkt an festes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung. Bitte bringt Handschuhe, Eimer, kleine Behälter für Zigaretten-Kippen, eventuell eine Greifzange und vor allem gute Laune mit. Im Anschluss wird die Stadt Donauwörth eine kleine Brotzeit spenden. Wir freuen uns über jede helfende Hand!

Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Homepage des Vereins unter:

https://www.transition-town-donauwoerth.de/termine/

26.08.2022

 

Reparatur Café startet wieder

 

Nach der Sommerpause hat das Reparatur Café in Donauwörth wieder am Freitag den 02. September von 15 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Während dieser Zeit besteht in der Parkstadt im Mehrgenerationenhaus die Möglichkeit, defekte Geräte von ehrenamtlichen Reparateuren wieder zum Leben erwecken zu lassen. Damit wird der Nachhaltigkeitsgedanke “Abfall vermeiden“ verfolgt und die Geräte können außerdem wieder ihre Aufgabe verrichten.

Rund ein Dutzend Reparateure bilden die Basis für das Reparatur Café, welches ein ehrenamtliches Gemeinschaftsprojekt vom Verein Transition Town Donauwörth, dem Landkreis Donau-Ries sowie dem Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Parkstadt ist. Um die Wartezeit zu überbrücken, versorgt das Team des MGH alle Anwesenden mit leckeren Kuchen und Kaffee.

Wer am kommenden Freitag keine Zeit hat, kann sich schon mal den 16. September vormerken, selbe Zeit und gleicher Ort. Weitere Infos sowie alle weiteren Termin für dieses Jahr gibt es auch auf der Homepage des Vereins Transition Town unter https://www.transition-town-donauwoerth.de/die-projektgruppen/reparatur-caf%C3%A9/

 

Weitere Ehrenamtliche gesucht

Mithelfende Menschen können sich bei diesem Projekt gerne engagieren, nicht nur handwerkliche Begabte. Aktuell werden dringend Reparateure für den Bereich Elektrische und Elektronische Geräte gesucht. Hierzu bitte melden bei Jan Steinert unter jan-steinert-repair@web.de

16.08.2022

 

Plogging Gruppe Donauwörth auch zur Urlaubszeit aktiv

 

Die Plogging Gruppe des Vereins Transition Town Donauwörth e.V. war am Samstag, den 13. August am Riedlinger Baggersee unterwegs, um das Naherholungsgebiet vom Müll zu befreien. Eine Gruppe von 8 Erwachsenen sammelte wieder Zigarettenkippen, einige Kronkorken, leere Flaschen sowie anderen Verpackungsmüll. Erfreulicherweise war die Menge an Müll seit der letzten Aktion am Baggersee im Juli weniger.

 

Wasserverschmutzung durch achtlos weggeworfenen Müll

Angesichts der aktuellen Hitze und Trockenheit ist Wasser ein kostbares Gut. Deshalb bittet die Gruppe, keine Zigarettenkippen wegzuwerfen, da eine Kippe bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen kann. Kostenlose Taschenaschenbecher zum Mitnehmen gibt es z.B. am Baggersee Kiosk und in mehreren Läden in Donauwörth. Alle Teilnehmenden sind auf der Homepage des Vereins aufgelistet.

Auch weggeworfene Verpackungen aus Plastik sind ein Problem. Plastik ist nicht biologisch abbaubar und reichert sich in Meeren und anderen Ökosystemen an. Die Folgen sind fatal, nicht nur für Umwelt und Tiere, sondern auch für uns Menschen. Denn in Form von Mikroplastik gelangt es in unser Trinkwasser.

Die Ehrenamtlichen danken daher allen Bürgerinnen und Bürgern, die ihren Müll ordnungsgemäß entsorgen und/oder versuchen, Müll zu reduzieren. An alle anderen appelliert die Gruppe, wenn kein Mülleimer vorhanden ist, seinen Müll wieder mit nach Hause zu nehmen.

 

World CleanUp Day fordert auf, aktiv zu werden

Am Samstag, den 17. September 2022, findet der World Cleanup Day statt, die größte Bürgerbewegung der Welt zur Beseitigung von Umweltverschmutzung und Plastikmüll. Jedes Jahr am 3. Samstag im September setzt die ganze Welt gemeinsam ein Zeichen für eine saubere, gesunde und plastikmüllfreie Zukunft. Unser gemeinsames Ziel: 5% der Weltbevölkerung am World Cleanup Day zu aktivieren und durch ihr Engagement Entscheider, Wirtschaft und Politik für das Problem der (Plastik-)Vermüllung unserer Erde zu sensibilisieren.

Das Problem beginnt bei uns und jeder kann was tun. Der stetig wachsende Müll verschmutzt und vergiftet unsere Straßen, Parks, Wälder, Wiesen, Flüsse und Meere. Aber nicht nur Müllsammeln ist wichtig, sondern den Müll reduzieren und seinen Konsum zu überdenken. Denn es gibt viele Alternativen zu Plastik und zahlreiche Mehrweg Angebote.

Auch die Plogging Gruppe des Vereins Transition Town Donauwörth e.V. beteiligt sich in diesem Jahr zum vierten Mal mit viel Engagement für ein Cleanup (siehe Details im Link unter: https://worldcleanupday.de/veranstaltungen/world-cleanup-day-2022-donauwoerth-bayern/)

Treffpunkt am World CleanUp Day 2022 ist um 10:00 beim Tanzhaus in der Reichsstraße. Es wird ca. 2 Stunden gesammelt. Bitte an festes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung sowie Handschuhe, Eimer, kleine Behälter für Zigarettenkippen und eventuell eine Greifzange denken. Die Gruppe freut sich über jede helfende Hand.

 

Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Homepage des Vereins unter:

https://www.transition-town-donauwoerth.de/termine/

25.07.2022

 

Aktion der Plogging Gruppe Donauwörth zum Welttag des Naturschutzes

 

Auf der ganzen Welt steht der 28. Juli im Zeichen des Naturschutzes und des aktiven Erhalts unseres natürlichen Lebensraums. Der Weltnaturschutztag erkennt dabei an, dass eine gesunde Umwelt die Grundlage für eine stabile und produktive Gesellschaft ist, und um das Wohlergehen der heutigen und zukünftigen Generationen zu gewährleisten. Die Plogging Gruppe des Vereins Transition Town Donauwörth e.V. hat sich diesen Tag zum Anlass genommen und war daher am Samstag, den 23. Juli am Riedlinger Baggersee unterwegs, um das Naherholungsgebiet vom Müll zu befreien. Eine Gruppe von 10 Erwachsenen sammelte leider wieder viele Zigarettenkippen, einige Kronkorken, leere Flaschen und anderen Verpackungsmüll.

 

Achtung Brandgefahr!

Angesichts der aktuellen Hitze und Trockenheit ist die Brandgefahr sehr hoch. Deshalb bittet die Gruppe, keine Zigarettenkippen wegzuwerfen – v.a. auch nicht aus dem Autofenster schnippen. Auch weggeworfene Glasflaschen oder Glasscherben stellen eine Brandgefahr dar, da sie wie ein Brennglas wirken können. Kostenlose Taschenascher zum Mitnehmen gibt es z.B. am Baggersee Kiosk.

Die Ehrenamtlichen danken allen Bürgerinnen und Bürgern, die ihren Müll ordnungsgemäß entsorgen und/oder versuchen, Müll zu reduzieren. An alle anderen appelliert die Gruppe, wenn kein Mülleimer vorhanden ist, seinen Müll wieder mit nach Hause zu nehmen.

 

Plogging Gruppe sammelt im Sommer weiter

Die Plogging Gruppe sammelt am Samstag, den 13. August wieder am Riedlinger Baggersee. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Kiosk „Seetreff“. Wer die Müllsammler gerne unterstützen möchte, bringt bitte Handschuhe, Eimer, kleine Behälter für Zigarettenkippen und vor allem gute Laune mit.

Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Homepage des Vereins unter:

https://www.transition-town-donauwoerth.de/termine/

17.07.2022

 

Transition Town Donauwörth lädt zum Vortrag „ Agenda 2030 und die 17 Nachhaltigkeitsziele“ ein

 

Immer mehr Städte und Gemeinden bekennen sich zu der von den Vereinten Nationen 2015 verabschiedeten Agenda 2030 und den darin enthaltenen 17 nachhaltigen Entwicklungszielen. Auch der Landkreis Donau-Ries ist hier aktiv, doch was bedeutet das für uns? Hierzu veranstaltet der Verein Transition Town Donauwörth einen Vortrag am kommenden Mittwoch den 20.07. um 19:30 Uhr. Referentin Ute Küper erklärt die Entstehung und Inhalte der Agenda 2030. Der Vortrag soll zur Diskussion in der Runde anregen, um zu klären, welche Bedeutung die einzelnen Nachhaltigkeitsziele weltweit, aber auch für uns im Landkreis haben. Denn die Umsetzung der Nachhaltigkeitserklärung liegt nicht nur bei den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, sondern ganz besonders auch bei uns, den Bürgerinnen und Bürgern. Veranstaltungsort ist das Gasthaus Zum Bären am Festplatz in Donauwörth. Der Eintritt ist frei, zur besseren Planung wird um Anmeldung unter carina@forum-plastikfrei.de gebeten.

28.06.2022

 

Reparatur Café in Donauwörth ist vor der Sommerpause zum letzten Mal geöffnet

 

Am Freitag, den 1. Juli 2022, hat das Reparatur Café in Donauwörth wieder von 15 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Während dieser Zeit besteht zum letzten Mal vor der Sommerpause in der Parkstadt im Mehrgenerationenhaus die Möglichkeit, defekte Geräte kostenlos mit Hilfe von kundigen Reparaturmenschen wieder zum Leben zu erwecken. Damit wird der Nachhaltigkeitsgedanke “Abfall vermeiden“ verfolgt und die Geräte können wieder ihre Aufgabe verrichten.

Rund ein Dutzend Reparateure bilden die Basis für das Reparatur Café, welches ein ehrenamtliches Gemeinschaftsprojekt vom Verein Transition Town Donauwörth, dem Landkreis Donau-Ries sowie dem Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Parkstadt ist. Mithelfende Menschen können sich bei diesem Projekt gerne engagieren, nicht nur handwerkliche Begabte.

Um die Wartezeit zu überbrücken, versorgt das Team des MGH alle Anwesenden mit leckeren Kuchen und Kaffee. Da der Andrang bisher immer sehr groß war, kann nur ein Teil für die Reparatur angenommen werden.

Während dieser Zeit werden auch in einer Sammelbox defekte oder veraltete Handys, Smartphones oder Tablets – gerne auch mit Zubehör (Netzteil, Ladekabel, Akku, Headset) gesammelt. Das Geld aus der Sammlung des Naturschutzbund Deutschlands fließt in den Insektenschutz.

Weitere Infos, auch zu den Öffnungszeiten nach der Sommerpause, gibt es auf der Homepage des Vereins Transition Town unter https://www.transition-town-donauwoerth.de/termine/

23.06.2022

 

Aktion der Plogging Gruppe Donauwörth zum Weltumwelttag

 

Seit 1972 setzen sich jedes Jahr am 5. Juni anlässlich des Weltumwelttags Menschen auf der ganzen Welt für einen ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt ein, so auch in Donauwörth. Die Plogging Gruppe des Vereins Transition Town Donauwörth e.V. war am Samstag, den 4.Juni unterwegs, um unsere Stadt vom Müll zu befreien -  dieses Mal auf dem Weg vom Härpferpark bis zur Stadtmitte.

Anschließend hat sich die neunköpfige Gruppe bei einem Infostand in der autofreien Reichstraße beim Klimatag zum Thema „Tipps zur Müllvermeidung und Plastikreduktion im Alltag“ präsentiert. Mitglied Johannes Thum war als Kippe verkleidet unterwegs, um Raucher:innen für das Thema Kippen und Umwelt zu sensibilisieren.

 

Plastik heizt das Klima

Die Herstellung, Verwendung und Entsorgung von Kunststoffen haben enorme Auswirkungen auf marine sowie kontinentale Ökosysteme und nicht zuletzt auf die menschliche Gesundheit. Die Folgen für das Klima sind dagegen weniger bekannt, aber ebenso bedeutend. Kunststoffe und synthetische Fasern werden aus Öl und Gas gewonnen. Über 99 Prozent basieren auf fossilen Rohstoffen. Kohlendioxid, Methan und andere Treibhausgase werden in jeder Phase des Plastik-Lebenszyklus freigesetzt (Rohstoffe Gewinnung, Raffinierung, energieintensive Verarbeitung und Entsorgung bzw. Verbrennung von Kunststoffabfälle).

„Wir brauchen daher dringend eine Ressourcenwende, um aus der Plastik-Sackgasse herauszukommen“, erklärt Christine Anselmi, Leiterin der Plogging Gruppe und führt auf: „Begrenzung von Plastikproduktion, sowohl aus fossilen als auch nachwachsenden Rohstoffen, mehr unverpackte Waren sowie Mehrwegverpackungen sind mehr als notwendig, um den Plastikmüll zu reduzieren“.

 

Die Plogging Gruppe sammelt im Sommer weiter

Die Plogging Gruppe sammelt am Samstag, 23. Juli als auch am Samstag den 13.08. ab 10 Uhr am Riedlinger Baggersee wieder Müll und Kippen. Treffpunkt ist am Kiosk „Seetreff“. Die Ehrenamtlichen bitten die Badegäste, das Erholungsgebiet sauber und kippenfrei zu halten. Kostenlose Taschenaschenbecher stehen am Kiosk zur Verfügung. Außerdem können Badegäste Kaffee oder Speise mit eigenen Behältern mitnehmen, um Einwegverpackungen zu vermeiden. Das Label „Einmal ohne bitte“ signalisiert am Kiosk, dass dies ohne Probleme möglich ist.

Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Homepage des Vereins unter:

https://www.transition-town-donauwoerth.de/termine/

14.06.2022

 

Verein Transition Town Donauwörth trifft sich wieder

 

Am kommenden Mittwoch den 15. Juni lädt der Verein Transition Town Donauwörth zu seinem Nachhaltigkeitsstammtisch ein. Wer Interesse an einer „Stadt im Wandel“ hat, ist um 19:30 Uhr recht herzlich eingeladen, dieses Mal im Gasthaus Zum Bären am Festplatz. Hier wird allen Interessierten die Möglichkeit gegeben, den Verein, seine Ziele und Projekte kennen zu lernen und sich mit anderen auszutauschen sowie eigene Ideen für eine nachhaltige Zukunft Donauwörths einzubringen.

Themenschwerpunkt wird das Kenianische Permakultur-Selbsthilfeprojekt „OTEPIC“ sein, welches durch den Klimaschutzmanager der Stadt Donauwörth Stefan Rösch vorgestellt wird.

Die Teilnahme ist kostenlos. Für die bessere Planung wir um formlose Anmeldung per Mail unter carina@forum-plastikfrei.de gebeten.

29.05.2022

 

Reparatur Café wieder geöffnet

 

Am Freitag, den 3. Juni 2022, hat das Reparatur Café in Donauwörth wieder von 15 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Während dieser Zeit besteht in der Parkstadt im Mehrgenerationenhaus die Möglichkeit, defekte Geräte von ehrenamtlichen Reparateuren wieder zum Leben erwecken zu lassen. Damit wird der Nachhaltigkeitsgedanke “Abfall vermeiden“ verfolgt und die Geräte können außerdem wieder ihre Aufgabe verrichten.

Rund ein Dutzend Reparateure bilden die Basis für das Reparatur Café, welches ein ehrenamtliches Gemeinschaftsprojekt vom Verein Transition Town Donauwörth, dem Landkreis Donau-Ries sowie dem Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Parkstadt ist. Um die Wartezeit zu überbrücken, versorgt das Team des MGH alle Anwesenden mit leckeren Kuchen und Kaffee. Da der Andrang bisher immer sehr groß war, kann nur ein Teil für die Reparatur angenommen werden. Während dieser Zeit werden auch in der Sammelbox defekte oder veraltete Handys, Smartphones oder Tablets – gerne auch mit Zubehör (Netzteil, Ladekabel, Akku, Headset) gesammelt. Das Geld aus der Sammlung des Naturschutzbund Deutschlands fließt in den Insektenschutz. Weitere Infos dazu unter www.NABU.de/handyrecycling.

Wer am kommenden Freitag keine Zeit hat, kann sich schon mal den 17. Juni vormerken, selbe Zeit und gleicher Ort. Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage des Vereins Transition Town unter https://www.transition-town-donauwoerth.de/die-projektgruppen/reparatur-caf%C3%A9/

Mithelfende Menschen können sich bei diesem Projekt gerne engagieren, nicht nur handwerkliche Begabte. Hierzu bitte melden bei Jan Steinert unter jan-steinert-repair@web.de

03.05.2022

 

Reparatur Café ab sofort zwei Mal pro Monat

 

Am Freitag, den 6. Mai 2022, öffnet das Reparatur Café in Donauwörth wieder von 15 Uhr bis 17 Uhr seine Pforten. Während dieser Zeit besteht in der Parkstadt im Mehrgenerationenhaus die Möglichkeit, defekte Geräte von ehrenamtlichen Reparateuren wieder zum Leben erwecken zu lassen. Damit wird der Nachhaltigkeitsgedanke “Abfall vermeiden“ verfolgt und die Geräte können außerdem wieder ihre Aufgabe verrichten.

Rund ein Dutzend Reparateure bilden die Basis für das Reparatur Café, welches ein ehrenamtliches Gemeinschaftsprojekt vom Verein Transition Town Donauwörth, dem Landkreis Donau-Ries sowie dem Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Parkstadt ist. Um die Wartezeit zu überbrücken, versorgt das Team des MGH alle Anwesenden mit leckeren Kuchen und Kaffee. Da der Andrang bisher immer sehr groß war, wird das Reparatur Café künftig zwei Mal pro Monat angeboten. Wer am kommenden Freitag daher keine Zeit hat, kann sich schon mal den 20. Mai vormerken, selbe Zeit und gleicher Ort. Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage des Vereins Transition Town unter https://www.transition-town-donauwoerth.de/die-projektgruppen/reparatur-caf%C3%A9/

04.04.2022

 

Plogging Gruppe Donauwörth wieder für eine saubere Umwelt unterwegs

 

Um die Sauberkeit der Stadt zu verbessern, traf sich die Plogging Gruppe des Vereins Transition Town Donauwörth e.V. anlässlich des Weltwassertags für die erste gemeinsame Müllsammelaktion dieses Jahrs am Donau Hafen. Innerhalb von zwei Stunden sammelten 7 Erwachsenen und 3 Kinder an der Donau-Promenade und in der Zirgesheimer Straße jede Menge Plastik, leere Flaschen, Dosen, Masken und über 3.000 Zigaretten-Kippen.

Beim Sammeln macht die Gruppe mit verschiedenen Infoplakaten auf das Kippen-Problem aufmerksam, da eine Zigarettenkippe bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen kann. Denn die Chemikalien, die z.B. durch Regenwasser aus den Stummeln rausgewaschen werden, können in Klärwerken nicht vollständig abgebaut werden. „Alle Rauchenden bekommen bei uns gerne kostenlose Taschen-Aschenbecher“, informiert Christine Anselmi, Leiterin der Plogging Gruppe. „Manche Raucher:innen sind vorbildlich und bewahren ihre Kippe bereits in einer Klick-Klack-Dose auf, bevor sie diese im Restmüll entsorgen. Wir wünschen uns, dass die vorbildlichen Rauchenden andere zum Nachahmen motivieren“, so Anselmi weiter.

Die Plogging Gruppe nimmt am Samstag den 9. April außerdem bei der Aktion „Der AWV räumt auf“ teil und lädt alle Donauwörther Bürgerinnen und Bürger dazu ein, mitzumachen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Rathaus. Warnwesten und eine begrenzte Anzahl von Greifzangen stehen zur Verfügung. Im Anschluss an die Sammlung treffen sich alle um 12 Uhr zu einer kleinen gemeinsamen Brotzeit, die der AWV spendet.

Die zweite Müllsammelaktion im April findet am Freitag dem 22. April anlässlich dem „Tag der Erde“ statt. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Kinderspielplatz im Härpferpark hinter dem Kaufland.

Der „Tag der Erde“ wird alljährlich am 22. April mit einem bestimmten Schwerpunkt und Motto in über 175 Ländern begangen und soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, das Konsumverhalten zu überdenken. „Wir wollen durch unsere Aktion ein Zeichen für unseren Planeten setzen und zeigen, dass – auch in einer kleinen Stadt wie Donauwörth - jede aufgehobene Kippe und jeder Müll, der nicht in der Umwelt landet, die Erde ein bisschen besser macht,“ erzählt Anselmi.

Katrin Gleißner, 1. Vorsitzende des Verein Transition Town Donauwörth e.V. ruft dazu auf, jeden Tag zu einem „Tag der Erde“ zu machen: „Jeder Tag, an dem ich mich für die Umwelt engagiere – und sei das Engagement noch so klein – ist ein guter Tag. Wir können alle etwas dazu beitragen, indem wir beispielsweise weniger Lebensmittel wegwerfen, Dinge reparieren, Second Hand kaufen oder Gegenstände weitergeben, die wir nicht mehr brauchen. Das mögen vielleicht auf den ersten Blick nur kleine Gesten sein, aber wenn wir alle ein wenig nachhaltiger denken und handeln, verändern wir gemeinsam das gesellschaftliche Verhalten, deren Teil wir ja alle sind“.

Die Plogging Gruppe trifft sich regelmäßig einmal im Monat und freut sich über neue Teilnehmende. Bei schlechtem Wetter wird das Müllsammeln abgesagt bzw. ein Ersatztermin angeboten.

Bitte beim Müllsammeln nicht zu weit in Büsche und Unterholz hinein gehen, da gerade die Brutzeit begonnen hat.

Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Homepage des Vereins unter: https://www.transition-town-donauwoerth.de/termine/

12.03.2022

 

Garagenflohmarkt in Riedlingen am 26. März 2022

 

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen - das ist auch das diesjährige Motto drei engagierter Frauen aus Riedlingen, die den Stadtteilflohmarkt bereits 2021 ins Leben gerufen haben. Brigitte Ivanis, Petra Meyer-Krenner und Monna Stefanik organisieren auch 2022 wieder einen Garagenflohmarkt, der im gesamten Stadtteil verteilt sein wird. Die Idee ist so simpel wie genial: Alle Anwohner:innen können auf Privatgrund einen eigenen Stand errichten, bei dem dann Spaziergänger:innen die Möglichkeit haben, Schnäppchen zu ergattern. Mitmachen ist ganz einfach: Unter der Adresse flohmarkt.riedlingen@web.de kostenlos anmelden, am 26. März ab 13 Uhr Tische aufbauen und dabei sein.

Eine der Organisatorinnen, Brigitte Ivanis, freut sich auf den Stadtteilflohmarkt: „Natürlich ist aufgrund der aktuellen Lage weiterhin alles anders als sonst. Aber wir machen einfach das Beste daraus und freuen uns, dass wir schon zahlreiche Anmeldungen erhalten haben.“ Unterstützt werden die drei Frauen auch dieses Mal wieder vom Verein Transition Town Donauwörth unter der Leitung von Katrin Gleißner. Es sind alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt herzlich zum Flanieren und Stöbern eingeladen. Nähere Informationen sind auch auf der Homepage des Vereins unter https://www.transition-town-donauwoerth.de/die-projektgruppen/flohmarkt/ zu finden.

09.03.2022

 

Die Plogging-Gruppe sammelt wieder Müll!

 

Nach ihrer Winterpause organisiert die Plogging-Gruppe des Vereins Transition Town Donauwörth e.V. eine Müllsammel-Aktion anlässlich des Weltwassertags am Samstag den 19. März.

„Der Weltwassertag, zu dem die Vereinten Nationen (VN) seit 1992 aufrufen, erinnert alljährlich an die Besonderheiten von Wasser als der essenziellsten Ressource allen Lebens. Der Weltwassertag 2022 steht unter dem Motto „Unser Grundwasser: Der unsichtbare Schatz". Mit diesem Jahresthema wollen die VN weltweit auf die Bedeutung unseres Grundwassers aufmerksam machen und es ins Bewusstsein der Menschen rufen“, erklärt die Leiterin der Gruppe Christine Anselmi.

Die elementare Bedeutung des Grundwassers als unverzichtbare Ressource und Teil des Wasserkreislaufs und die Belastungen, denen es durch menschliche Tätigkeiten und zunehmend durch den Klimawandel ausgesetzt ist, sind vielen Menschen nicht wirklich präsent und bewusst. Aus diesem Grund und im Hinblick auf den bevorstehenden Wandel rücken die Vereinten Nationen die Bedeutung und den Wert unseres kostbaren Grundwassers wieder stärker ins gesellschaftliche sowie politische Bewusstsein.

„Mit einer Müllsammel-Aktion möchten wir daher auf die Verschmutzung unseres Wassers aufmerksam machen. Abfall, der überall in der Stadt herum liegt, verschmutzt nicht nur unsere Straßen, sondern hat auch Auswirkungen auf unser Wasser“, bemerkt Anselmi.

Herumliegende Zigarettenkippen bestehen aus dem Kunststoff Cellulose Acetat und enthalten eine Reihe gefährlicher Giftstoffe. Immer wenn es regnet, sickern diese Giftstoffe mit dem Regenwasser in den Boden oder in die Kanalisation. Laut wissenschaftlicher Untersuchungen vergiftet schon ein einziger weggeworfener Zigarettenstummel schätzungsweise 40 Liter Grundwasser. Aber nicht nur die Kippen, auch die vielen herumliegenden Mund-Nasen-Masken sind ein riesiges Problem. Nicht nur, weil sich Tiere in den Bändern verheddern können, sondern auch, weil das aus Polyester und Polypropylen hergestellte Material viele Jahre braucht, bis es zerfällt.

Der Verein Transition Town weist darauf hin, Mund-Nasen-Masken und Plastikmüll im Allgemeinen richtig zu entsorgen und am besten den Plastikkonsum zu reduzieren. „Wir haben mittlerweile viele tolle Projektgruppen, die sich u.a. mit der Müllproblematik auseinandersetzen“, freut sich Katrin Gleißner, 1. Vorsitzende des Vereins. Der Plastikfrei Stammtisch gibt zahlreiche Tipps dazu. Die Initiative „Einmal ohne, bitte!“ ruft dazu auf, dass Geschäfte und Kunden von Einweg- auf Mehrweg-Geschirr wechseln, um somit Müll zu reduzieren.

Der Treffpunkt für die Plogging-Aktion am Samstag den 19. März ist am Donau-Hafen um 10:00 Uhr, natürlich unter Einhaltung der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Die Gruppe freut sich über viele Teilnehmende, Neulinge sind jederzeit willkommen!

Die Plogging-Gruppe ruft alle Bürger:innen immer wieder dazu auf, an Müllsammelaktionen teilzunehmen, z.B. bei der Flursäuberung des AWV am 02. und 09. April für Vereine und Schulklassen. Außerdem appelliert die Gruppe an alle Firmen und Supermärkte, ihren Kunden-Parkplatz und Umgebung sauber zu halten. Denn durch Wind und Regen landet der herumliegende Müll woanders und kann unsere Flüsse verschmutzen.

Weitere Informationen und Termine unter:

https://www.transition-town-donauwoerth.de/aktuelles/veranstaltungen-2022/

28.01.2022

 

Ein Jahr „Einmal ohne, bitte!“ in Donauwörth

Projektgruppe des Vereins Transition Town zieht positive Bilanz

 

Gerade während der Corona-Pandemie sollten wir die lokale Gastronomie unterstützen – etwa, indem wir Essen zum Mitnehmen bestellen. Müllberge mit Essensverpackungen aus Styropor, Aluschalen und Plastiktüten sind aus Umweltsicht trotzdem keine gute Option. Genau aus diesem Grund hat der Verein Transition Town Donauwörth im Januar 2021 ein neues Projekt gestartet: „Einmal ohne, bitte!“, kurz EOB. Dieses Label ist eine Initiative vom Verein Rehab Republic in München und schon in mehr als 1.200 Geschäften in Deutschland sichtbar.

Ziel von EOB ist es, mit einem Sticker an der Eingangstür Geschäfte sichtbar zu machen, bei denen Produkte verpackungsfrei in mitgebrachten Behältnissen eingekauft werden können. „Wir wollen mit EOB dazu motivieren, eigene Behältnisse beim Einkauf mitzubringen, um Abfall zu vermeiden und Ressourcen zu schonen“, erklärt Katrin Gleißner, 1. Vorsitzende des Verein Transition Town.

Seit einem Jahr sind die Botschafterinnen des Projekts in Donauwörth, Anja Beierlein, Carina Reitmair und Christine Anselmi nun unterwegs. Sie besuchen Gastronomen, Cafés, Bäckereien, Metzgereien, Feinkostläden, Dorf- und Hofläden und klären diese über das Konzept hinter dem Label auf. Begleitet wird der kostenlose Sticker von einem Infopaket für interessierte Betriebe.

Mittlerweile gibt es in Donauwörth und Umgebung mehr als 20 teilnehmende Geschäft. „So konnte innerhalb eines Jahres geschätzt der Müll von 200 gelben Säcken eingespart werden“, erzählt Christine Anselmi stolz. „Eine Ausweitung auf weitere Kommunen ist sehr wünschenswert. Wir würden uns daher freuen, wenn weitere Botschafter:innen mit ins Boot kommen“, so Anselmi weiter.

Der Lebensmittelverband Deutschland hat klargestellt, dass weiterhin eigene Mehrwegbehälter zum Einkaufen und zum Abholen von Speisen und Getränken hergenommen werden können - auch zu Pandemiezeiten. An der Wurst- und Käsetheke ist es möglich, mit seiner eigenen Box unter Einhaltung der Hygieneregeln verpackungsfrei einzukaufen. Neben dem Kaffee to go im eigenen Becher kann man auch Brot, Gemüse und Obst mit seinem eigenen Beutel verpackungsfrei einkaufen. Man hält dem Servicepersonal seinen Beutel geöffnet entgegen, damit es die Backwaren einfach hineinfallen lassen kann oder man nimmt die Ware mit der Hand entgegen und packt sie selbstständig in die mitgebrachte Tasche.

Zum Schluss noch ein Tipp des Vereins: Zum Abholen nicht nur eigene Behälter, sondern gleich noch eine Tragetasche oder einen Korb mitnehmen, das spart zusätzlich die Tüte ein, in die die Geschäfte das Essen für den Transport meistens einpacken.

Weitere Informationen und alle teilnehmenden Geschäfte findet man unter www.transition-town-donauwoerth.de/die-projektgruppen/einmal-ohne-bitte/

E-Mail: donauwoerth@einmalohnebitte.de